
„Der Bootsmann mit den tausend Geschichten“ – Alfred Georg auf der Elbe
Musik, Humor und ein Elbblick, den nur er hat: Bootsmann Alfred Georg begleitet seit vielen Jahren die Fahrten der Weißen Flotte – mit Anekdoten, die man erlebt haben muss.
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Mehr InformationenEs gibt Fahrten auf der Elbe, die sich ganz von allein erzählen. Und dann gibt es die Fahrten, an denen Bootsmann Alfred Georg an Bord ist. Er verwandelt dieselbe Strecke in ein kleines Bühnenstück – mit Musik, Humor und Geschichten, die er irgendwo zwischen Loschwitz und Königstein eingesammelt hat.
Seit vielen Jahren begleitet Alfred Georg – dargestellt von Matthias Christian Schanzenbach – die Weiße Flotte. Ein Darsteller, der in Dresden auch als Hofnarr Fröhlich bekannt ist, aber auf dem Dampfer seine maritime Stimme gefunden hat. Seine Figur ist nicht laut, nicht überzogen – eher der Typ Mensch, der mit einem einzigen Satz den ganzen Salon zum Lachen bringt.
Alfred kennt jede Kurve der Elbe, jeden Anleger, jede Stelle, an der Gäste unweigerlich nach der Kamera greifen. Und genau dort setzt er an: mit einer Anekdote, einer Beobachtung, einem kurzen musikalischen Gruß. Nicht als Show, sondern als Begleitung. Beatles-Anklänge, ein Hauch Reinhard Mey, das lockere Spiel mit bekannten Melodien – alles leicht eingesponnen, sodass man gar nicht merkt, wie viel Atmosphäre dadurch entsteht.
Sein Erzählstil funktioniert, weil er nie gegen die Landschaft arbeitet, sondern mit ihr. Die Elbe liefert die Kulisse, Alfred liefert die Details. Ein Schloss bekommt eine Nebenbemerkung, ein Stein eine Pointe, ein Uferweg eine Geschichte, die nur jemand kennt, der diese Strecke seit Jahren fährt. Es sind kleine Dinge – aber eben die, die hängen bleiben.
Und Alfred hat viele solche Momente gesammelt.
Mehr, als man in einen einzigen Fahrtag packen könnte.
Anekdoten über Gäste, die den Dampfer beinahe für eine Bühne hielten. Situationen, in denen Wind und Technik ein unerwartetes Duett eingingen. Begebenheiten, die nur entstehen, wenn ein Boot voller Menschen einmal kurz vergisst, dass es sich auf einem Linienverkehr befindet.
Das Schönste daran: Er erzählt sie nicht alle auf einmal.
Alfred dosiert.
Er baut vor.
Er lässt Platz für Neugier.
Die Weiße Flotte verdankt ihm unzählige Fahrten, die anders gewesen wären, wenn er nicht an Bord gewesen wäre. Seine Mischung aus Humor und Gelassenheit schafft eine Atmosphäre, die fast automatisch Gespräche zwischen Gästen entstehen lässt. Eine Fahrt mit ihm hat immer einen doppelten Effekt: Man sieht mehr – und man lacht mehr.
Und doch ist das, was hier steht, nur ein kleiner Ausschnitt.
Ein Anfang.
Eine Vorstellung davon, was kommt, wenn Alfred selbst zu Wort kommt. Denn viele seiner schönsten Anekdoten lassen sich nicht zusammenfassen – sie müssen erzählt, gezeigt, erlebt werden.
Genau dafür wird dieser Beitrag später wachsen: mit Videomaterial, mit Erzählungen direkt von ihm, mit Momenten, die man am besten hört, statt liest. Die Geschichten warten bereits darauf, erzählt zu werden.
Wer Alfred Georg kennt, weiß:
Eine Fahrt kann man planen.
Aber einen Augenblick mit ihm kann man nur erleben.
Und manchmal reicht ein einziger Satz, damit ein ganzer Dampfer lächelt.