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12. September 2010 - Tag des Technischen Denkmals
Am 12. September 2010 findet in Dresden der Tag des Technischen Denkmals statt, zu demmehr...
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Personendampfer "Diesbar"

Der PD "Diesbar", gebaut 1884, wird als einziger Raddampfer der Flotte mit Kohle befeuert. Die Dampfmaschine, ehemals aus dem Jahr 1841 vom PD "Bohemia" stammend, gilt heute als die älteste und noch im Einsatz befindliche Raddampfermaschine der Welt. Gemütliche Salons, die mit viel Liebe zum Detail rekonstruiert wurden, stehen Ihnen für Ihre Veranstaltung zur Verfügung.

Plätze:
Gesamt: 160 | Innen: 80 (Tischplätze) | Außen: 80 (davon überdacht: 60)
Unterdeck:
Vorderdecksalon: 24 | Hinterdecksalon: 56
Elektr. Rollstühle: nicht möglich
Faltrollstühle: eingeschränkt möglich
Mitnahme eingeschränkt möglich
Mitnahme eingeschränkt möglich
pd-diesbar.gif, 14kB

Technische Daten

Baujahr / Bauwerft 1884, Dresden Blasewitz
Länge des Schiffes 53,5 m
Schaufelräder Patenträder 3,80 m Durchmesser mit je 10 bewglichen Stahlschaufeln
Breite über die Radkästen 10,2 m
Maschine oszillierende Zweizylinder-Zwillingsmaschine mit Einspritzkondensation
Leistung 110 PS
Kessel 2-Flammrohr-Kofferkessel
Betriebsstoff / Verbrauch Kohle ca. 450 kg/h
Geschwindigkeit stromaufwärts: ca.12 km/h
stromabwärts: ca. 14 km/h
Tiefgang (leer) 79 cm
Besatzung Schiffsführer, Matrose, Dampfmaschinist, Heizer

Schiffs-Chronik

1884 Jungfernfahrt als Glattdeckdampfer "Pillnitz" mit einer sehr eleganten Einrichtung am 15. Mai 1884
1927 Umbenennung in PD "Diesbar"
1945 Einsatz als Fährdampfer im Stadtzentrum von Dresden nach der Zerstörung aller Elbbrücken
1949 Ersatz der hölzernen Radschaufeln durch Stahlschaufeln
1978 Stilllegung, Großreparatur von Schiff und Maschine, Abstellung im Hafen Dresden-Neustadt
1985 umfassende Rekonstruktion auf der Werft Laubegast und Ausbau zum technischen Denkmal durch den Kulturbund der DDR
1986 Teilfertigstellung, Liegeplatz am Terrassenufer anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Sächsischen Dampfschiffahrt
1989 Wiederindienststellung nach umfangreicher Rekonstruktion durch die Werft Laubegast am 7. Oktober 1989
1992 bis 1993 Teilrekonstruktion und Wiederindienststellung